Auf welchen Pool soll dein Bitaxe oder deine NerdQaxe zeigen? Jeden Pool auf dieser Seite haben wir selbst angesprochen und festgehalten, wie schnell die Verbindung steht, ob er TLS spricht und mit welcher Share-Difficulty ein neuer Miner startet. Gebühren stammen von den Seiten der Pools, gefundene Blöcke von mempool.space, jeweils mit dem Tag, an dem wir nachgesehen haben.
Messstand
Gemessen am 28.10.2026 von einem Anschluss in Spanien, je Pool 10 Verbindungsversuche.
Verbindungszeiten hängen am eigenen Standort. Aus einem anderen Land, vor allem bei Pools mit Servern in Übersee, fallen deine Werte anders aus. So haben wir gemessen
Wer was betreibt
pool.opensourceminers.de betreiben wir selbst. Deshalb steht auf dieser Seite keine Empfehlung: Alle Pools stehen in alphabetischer Reihenfolge, gemessen mit demselben Skript am selben Tag und nach denselben Kriterien. Wohin dein Miner zeigt, entscheidest du.
Alle Pools auf einen Blick
Solo-Pools mit gemessenen Werten, alphabetisch sortiert
Start-Diff. = erste Share-Difficulty, die der Pool nach unserer Anmeldung geschickt hat, ohne Wunschwert von unserer Seite; darunter die Difficulty nach dem Wunsch 1.000, den AxeOS ab Werk schickt. Verbindung = Zeit bis eine TCP-Verbindung zum Stratum-Port steht. Blöcke = alle Blöcke, die mempool.space dem Pool zuordnet; beide CKPool-Adressen gehören zum selben Pool. Einzelheiten und Quellen je Pool stehen weiter unten.
Was wir vergleichen und warum
Gebühr im Trefferfall
Ein Solo-Pool verlangt nur dann etwas, wenn dein Miner einen Block findet, und zwar einen Anteil davon. Wir nennen den Satz so, wie der Pool ihn selbst angibt, mit Link und Abrufdatum.
Erreichbarkeit und Verbindungszeit
Zehn Verbindungen je Pool, in der Tabelle steht der Median. Die Zahl sagt vor allem, wie weit der Server entfernt ist. Kommt ein neuer Auftrag 100 Millisekunden später an, kostet das bei rund zehn Minuten je Block weniger als ein Promille der Rechenzeit.
Start-Difficulty
Sie entscheidet, wie schnell die ersten Shares auf der Pool-Seite erscheinen. Wir messen sie zweimal: ohne Wunschwert und mit dem Wunschwert 1.000, den AxeOS ab Werk schickt.
Verschlüsselung
Über TLS oder Stratum V2 kann unterwegs niemand mitlesen oder die Adresse im Benutzerfeld austauschen. TLS zählt bei uns nur, wenn ein Handshake mit gültigem Zertifikat gelingt.
Nachprüfbarkeit
Eine öffentliche Statistik je Adresse zeigt dir, ob der Pool deine Arbeit annimmt. Gefundene Blöcke prüfen wir bei mempool.space, unabhängig von der Seite des Pools.
Offener Code
Läuft ein Pool mit veröffentlichter Software, lässt sich nachlesen, wie er die Coinbase baut, und notfalls derselbe Pool selbst betreiben.
Verbindungsdaten je Pool
AxeOS und NerdOS teilen die Adresse auf: Ins Feld URL kommt nur der Host, ohne „stratum+tcp://“, die Portnummer gehört ins Feld Port. Andere Firmware will meist die vollständige Stratum-URL, die steht jeweils mit dabei.
Anycast-Adresse: Es antwortet der nächstgelegene Standort, ein einzelnes Land gibt es nicht
Unsere Messung
Verbindung 39 ms (zwischen 36 und 106 ms). Anmeldung angenommen, Start-Difficulty 2.000 (2.000 nach dem AxeOS-Wunsch 1.000), erster Auftrag nach 108 ms. Version Rolling bestätigt.
Die Mindest-Difficulty liegt laut Pool bei 2.000; Geräte unter etwa 400 GH/s erscheinen deshalb nicht im Dashboard. Die Server-Adresse ist eine Anycast-Adresse, es antwortet der nächstgelegene Standort. Port 4334 ist für gemietete Rigs gedacht.
kein reines Solo, Finder bekommt 1 BTC; in Block 958527 waren das 1,0 von 3,13 BTC. Quelle: mempool.space/block/958527, abgerufen am 28.10.2026
Software
ckpool-Fork (GPLv3), Werkzeug para (CC0) · Quellcode
Statistik je Adresse
parasite.space/user/<Adresse>
Server laut IP
Frankreich
Unsere Messung
Verbindung 36 ms (zwischen 33 und 194 ms). Anmeldung angenommen, Start-Difficulty 9.999 (1.000 nach dem AxeOS-Wunsch 1.000), erster Auftrag nach 105 ms. Version Rolling bestätigt.
Kein reiner Solo-Pool. Findet dein Miner einen Block, geht 1 BTC an deine Adresse; der Rest aus Belohnung und Transaktionsgebühren geht an eine Adresse des Pools und von dort laut Projekt per Lightning an die übrigen Miner. So steht es in der Coinbase der bisherigen Blöcke. Für sehr starke Miner gibt es Port 42068.
Port 3336 (große ASICs 4336), Authority Key auf der Pool-Seite
Benutzer
BTC-Adresse, Worker-Name dahinter möglich; mit #gruppe am Ende für eine SOLO Group
Passwort
beliebig, wird nicht geprüft
Gebühr
0 %, reines Solo; in einer SOLO Group 1 %. Quelle: pool.opensourceminers.de, abgerufen am 28.10.2026
Software
ckpool mit eigenen Anpassungen
Statistik je Adresse
pool.opensourceminers.de/#<Adresse>
Server laut IP
Deutschland
Unsere Messung
Verbindung 34 ms (zwischen 33 und 92 ms). Anmeldung angenommen, Start-Difficulty 1.000 (1.000 nach dem AxeOS-Wunsch 1.000), erster Auftrag nach 97 ms. Version Rolling bestätigt.
Diesen Pool betreiben wir. Die Anpassungen am ckpool-Code (unter anderem für SOLO Groups) sind bisher nicht veröffentlicht. Gemietete Hashrate aus unserer Miete läuft ebenfalls hier. Port 4334 ist für große ASICs gedacht.
Verbindung 123 ms (zwischen 121 und 388 ms). Anmeldung angenommen, Start-Difficulty 100.000 (1.000 nach dem AxeOS-Wunsch 1.000), erster Auftrag nach 373 ms. Version Rolling bestätigt.
Dieselbe Software gibt es als App für eigene Nodes, etwa auf Umbrel. Neben Solo bietet public-pool.io auf eigenen Ports gemeinsames Mining mit Aufteilung nach eingereichter Arbeit (PPLNS).
Verbindung 34 ms (zwischen 33 und 35 ms). Anmeldung angenommen, Start-Difficulty 10.000 (1.000 nach dem AxeOS-Wunsch 1.000), erster Auftrag nach 100 ms. Version Rolling bestätigt.
stratum.ckpool.org wählt laut Pool selbst den Server mit der kürzesten Verbindung und weicht bei einem Ausfall auf einen anderen aus. Die ältere Adresse solo.ckpool.org nahm am 28.10.2026 weiter Verbindungen an (Server laut IP in den USA), steht aber nicht mehr auf der Pool-Seite. Port 4334 ist laut Pool nur für gemietete Rigs.
Verbindung 34 ms (zwischen 33 und 135 ms). Anmeldung angenommen, Start-Difficulty 10.000 (1.000 nach dem AxeOS-Wunsch 1.000), erster Auftrag nach 251 ms. Version Rolling bestätigt.
Einer der Server von CKPool zur festen Wahl, laut Pool-Seite in Deutschland. Gleicher Pool, gleiche Gebühr wie stratum.ckpool.org, aber ohne automatische Umschaltung, wenn dieser Server ausfällt.
Gefundene Blöcke
Welcher Pool einen Block gefunden hat, steht im Block selbst: Der Pool hinterlässt eine Kennung in der Coinbase. mempool.space wertet diese Kennungen aus und führt eine Liste je Pool. Die Zahlen unten stammen von dort, abgerufen am Tag unserer Messung.
Gefundene Blöcke je Pool laut mempool.space
Pool
Name bei mempool.space
Blöcke gesamt
Letzte 7 Tage
Letzter Block
AtlasPool
Bei mempool.space nicht als eigener Pool geführt. Eine Blockliste haben wir auf der Seite des Pools nicht gefunden.
Bei mempool.space nicht als eigener Pool geführt. Laut Statistik des Pools bisher kein Block (Stand 28.10.2026).
Public Pool
Public PoolUnter diesem Namen zählt mempool.space alle Server mit Public-Pool-Software, auch selbst betriebene auf Umbrel. Bis 28.10.2026 trugen 2 der 8 Blöcke die Kennung von public-pool.io, die übrigen 6 „Public Pool on Umbrel“.
Quelle: Pool-Statistik von mempool.space, abgerufen am 28.10.2026.
Was die Start-Difficulty ändert
Ein Share mit der Difficulty D steht für rund D × 2³² Hashes. Je höher ein Pool einsteigt, desto länger rechnet ein kleiner Miner bis zum ersten angenommenen Share. Für einen Bitaxe Gamma mit 1,3 TH/s heißt das im Mittel:
pool.opensourceminers.de (1.000): rund 3 Sekunden je Share
AtlasPool (2.000): rund 7 Sekunden je Share
Parasite Pool (9.999): rund 33 Sekunden je Share
Solo CKPool (10.000): rund 33 Sekunden je Share
Solo CKPool, Server Deutschland (10.000): rund 33 Sekunden je Share
Public Pool (100.000): rund 5,5 Minuten je Share
Das gilt ohne Wunsch vom Miner. AxeOS bittet ab Werk um die Difficulty 1.000 (bei 1,3 TH/s rund 3 Sekunden je Share); welche Pools darauf eingegangen sind, zeigt die Tabelle.
An deiner Chance auf einen Block ändert das nichts. Jeder Pool auf dieser Seite passt die Difficulty danach an deine Hashrate an (Vardiff); der Startwert entscheidet nur, wie früh die Pool-Seite zeigt, dass dein Miner arbeitet.
So haben wir gemessen
Gemessen am 28.10.2026 von einem Anschluss in Spanien, mit einem eigenen Skript, das Host und Port aus unserer Pool-Liste liest. Für jeden Pool löst es den Hostnamen auf und baut 10 TCP-Verbindungen zur ersten IPv4-Adresse auf, mit kurzer Pause dazwischen. In der Tabelle steht der Median, in den Verbindungsdaten zusätzlich der kleinste und der größte Wert.
Danach versucht das Skript einen TLS-Handshake mit Prüfung des Zertifikats, auf dem Stratum-Port und auf den TLS-Ports, die der Pool selbst nennt. Als „ja“ zählt nur ein gelungener Handshake mit gültigem Zertifikat.
Zum Schluss meldet es sich an, wie es ein Bitaxe tut: mining.configure für Version Rolling, mining.subscribe und mining.authorize mit einer Beispieladresse aus der Bitcoin-Dokumentation (BIP 173) und dem Passwort x. Im ersten Durchgang schickt es keinen Wunsch für die Difficulty; die erste mining.set_difficulty des Pools ist die Start-Difficulty. Im zweiten Durchgang folgt nach der Anmeldung mining.suggest_difficulty mit 1.000, wie in den Werkseinstellungen von AxeOS. Shares sendet das Skript keine, danach trennt es die Verbindung.
Das Land der Server-IP stammt von ipinfo.io, die gefundenen Blöcke von mempool.space, beides am selben Tag abgerufen. Wir wiederholen die Messung mit demselben Skript und tragen das neue Datum ein.
Häufige Fragen
Welcher Solo-Pool passt zu meinem Bitaxe?
Das hängt an deinen Prioritäten. Willst du im Trefferfall möglichst viel vom Block behalten, schau auf die Spalte Gebühr. Ist dir eine schnelle Verbindung wichtig, nimm einen Server in der Nähe; wie lange die Verbindung von deinem Anschluss aus braucht, prüfst du mit einem Ping auf den Host. Soll niemand mitlesen, wähl einen Pool mit TLS oder Stratum V2. Die Tabelle oben zeigt alles nebeneinander, mit Datum und Quelle.
Findet mein Miner auf einem anderen Pool eher einen Block?
Nein. Ob ein Block fällt, entscheiden deine Hashrate und die Difficulty. Vom Pool hängt ab, wie viel davon bei dir ankommt, ob er erreichbar bleibt und wie schnell er neue Aufträge verteilt.
Was bedeutet die Start-Difficulty?
Sie legt fest, wie viel Arbeit ein Share am Anfang darstellt. Ist sie hoch, reicht ein kleiner Miner selten Shares ein und die Pool-Seite bleibt eine Weile leer. AxeOS bittet ab Werk um 1.000. In unserer Messung vom 28.10.2026 sind alle Pools außer AtlasPool darauf eingegangen; AtlasPool blieb bei seiner Untergrenze von 2.000. Danach passen alle Pools die Difficulty an deine Hashrate an (Vardiff).
Was trage ich als Benutzername und Passwort ein?
Ins Feld Benutzer kommt deine eigene Bitcoin-Adresse. Willst du mehrere Geräte auseinanderhalten, hängst du einen Punkt und eine Bezeichnung an, zum Beispiel bc1q….buero. Der Pool zahlt im Trefferfall genau an diese Adresse, deshalb fügst du sie am besten aus deiner Wallet ein. Das Passwort prüfen die Pools in diesem Vergleich nicht; üblich ist x.
Brauche ich TLS?
Für den Betrieb nicht, alle Pools hier laufen auch ohne. TLS verschlüsselt die Verbindung, damit unterwegs niemand mitliest oder die Adresse im Benutzerfeld austauscht. Am 28.10.2026 klappte ein TLS-Handshake mit gültigem Zertifikat bei Public Pool und AtlasPool, jeweils auf Port 4333. Über Stratum V2 verschlüsselt geht es bei CKPool, Public Pool und pool.opensourceminers.de, wenn deine Firmware das kann.
Gelten eure Verbindungszeiten auch für mich?
Nur grob. Die Messung vom 28.10.2026 lief über einen Anschluss in Spanien. Aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz fallen die Werte anders aus, am stärksten bei Pools mit Servern in Übersee. Für Solo-Mining spielt das kaum eine Rolle, solange die Verbindung stabil steht.
Warum steht pool.opensourceminers.de nicht als Empfehlung da?
Weil wir ihn selbst betreiben. Würden wir ihn hier empfehlen, wäre der Vergleich nicht mehr fair. Er steht deshalb wie alle anderen alphabetisch in der Liste, gemessen mit demselben Skript am selben Tag.
Noch keinen Miner?
Jeder Miner aus unserem Shop lässt sich auf jeden dieser Pools einstellen. Bei einer Miete ist das anders: Gemietete Hashrate mint immer auf pool.opensourceminers.de, für deine eigene Adresse.